Gemälde im Gewölbe: Ausstellung Karlsruhe-Durlach 2025
Mit der Ausstellung „Gemälde im Gewölbe“ präsentierte die Künstlergruppe umbra8 ihre Arbeiten im historischen Rathausgewölbe in Karlsruhe-Durlach. Die besondere Architektur des Raumes mit seinen Rundbögen und der gedämpften Lichtstimmung verlieh den ausgestellten Werken eine eigene, ruhige Präsenz.
Gezeigt wurden Gemälde und Zeichnungen in unterschiedlichen Stilrichtungen, die bewusst nebeneinander standen und so verschiedene künstlerische Ansätze sichtbar machten.
Ein Raum mit Wirkung
Das Gewölbe selbst war mehr als nur Ausstellungsort. Die Struktur des Raumes beeinflusste die Wahrnehmung der Arbeiten deutlich: Licht, Schatten und Perspektive veränderten sich je nach Standort des Betrachters.
Im Gegensatz zu offenen oder industriellen Ausstellungsflächen – wie etwa beim Kunstsalon im Parc Explor Wendel – entsteht hier eine konzentriertere, fast abgeschlossene Atmosphäre, die den Blick stärker auf das einzelne Werk lenkt.
Vielfalt innerhalb der Gruppe
Die Ausstellung vereinte unterschiedliche künstlerische Handschriften. Gerade diese Bandbreite machte den Reiz aus: verschiedene Techniken, Motive und Herangehensweisen trafen aufeinander und ergänzten sich im Raum.
Ein Teil dieser Arbeiten entsteht nicht nur im Atelier, sondern auch direkt vor Ort – etwa beim Pleinairmalen in Speyer, wo Umgebung und Moment unmittelbaren Einfluss auf das Bild nehmen.
Zwischen Ausstellung und Entstehungsprozess
Während im Gewölbe die fertigen Werke im Mittelpunkt standen, bleibt der eigentliche Entstehungsprozess meist unsichtbar. Einen direkteren Einblick in diese Phase erhalten Besucher hingegen bei Formaten wie dem Tag der offenen Ateliers in Hochstadt, bei dem Künstler während der Arbeit erlebt werden können.
Gerade dieser Wechsel zwischen fertigem Werk und offenem Prozess zeigt unterschiedliche Zugänge zur Kunst.
Ausstellende Künstler


